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Mein persönliches Drehbuch – Das Beste auf der ganzen Welt!

„Erfolg zu haben heisst an sich selber zu glauben, zu träumen und nie bei Sekten resp. Religionen zu landen.“  … Autor wohl  unbekannt.

Erster P(r)o-Log
Vor einer, drei oder sechzehn Wochen, Monate oder ja… sogar Lichtjahre, oder waren es Jahr-Tausende(?höhö?) habe ich die Bluray (blaue Ray) von „Tribute von Panem“ geschaut. Als wir den Film schauten hatten drogenabhängige Menschen und sektenlabile Anhäger noch Ur-Angst, weil die Biene Maja sagte, dass die Welt untergehen würde. Die Zeugen der Sektenober-Mongos bauten sich Bunker und missbrauchten darin verschiedene Menschen aller Altersgruppen. Da sassen wir nun im Wohnzimmer (das einzige Zimmer wo man wohnen kann, darum heisst es Wohnzimmer) auf dem Kopfschmalzsofa (ich und meine Partnerin/Lebensbegleiterin/Seelnverwandte/meine zweite Hälfte) und tranken Leitungswasser aus dem AKW in Gösgen und assen Nüssli-Mischung für Studenten, also für diejenigen, die an Universitäten das grosse Schmarotzen und Lügen lernen wollen oder müssen (Family-Tradition) um die SUVA (Schwuchtelige Unfälle Versanden und nicht zahlen Anstalt) oder so zu leiten. Ich ass einfach nur die Nüsse oder kratzte sie auch zeitweilen. Irgendwo schlechtzte der Katzen-Kater (der mit fünf Beinen, vier lange und ein ganz kleines in rot hinten) und putzte-panutzte seinen Anus und die Bällchen gleich mit-dazu. Das nennt sich dann Schoko-Bolognaise mit Ei vermischt (wie im Spaghetti Factory, wüürg!) Spaghetti Factory = Spaghetti Fabrik. Wer sein Speisen-Lokal so benennt hat echte Probleme, die die SUVA aber auch nicht bezahlen wird.

Lecker Bällchen!

Zweiter Pro-Leck(Log)
Nach dem Blauen Ray (nicht Rai oder Reh-i) Film, also nach dem Hauptfilm auf der Diskus-Miniskus, aber immer noch in der Blauen Ray drin (die blaue Laser-Disc lief ja noch, nur der digitalisierte Film nicht mehr oder so), haben wir dann die „Extras“ über den Menu-Punkt, mit der Fernbedienung des BD(Bubi-Dubi)-Players geöffnet/angeklickt. Da befanden sich Inter-views (Inder-Sichten) mit den Verantwortlichen des Films als Audio-Akustische Aufnahmen, die darauf (auf der Disk) gepresst worden sind, von Firmen die nichts anderes machen als Menschen… ähm Disks zu auszupressen. Also darauf befanden sich Video-Aufzeichnungen mit den Leuten, die am Film-Projekt beteiligt waren. Finanziell und materielle (körperlich) beteiligt, also die beim Dreh und Schnitt des Filmes auf der Blauen Disc mit dabei gewesen sind. Also die, die am Film schlussendlich DEN grossen Batzen verdienen wollen und auch manchmal koksen und mopsen, haschen und so tun als ob sie den Kino-Film überhaupt erst erfunden hätten. Dabei hat es jemand anderes gemacht/erfunden. Also nicht sie, die auf den Disko-Aufzeichnungen zu sehen sind und so das alles.


Blaue Ray! Dies ist ein Anti Alko-Hohl-Bild!

Dritter Po(rn)-Log(Lüge)
Da sprach sich die Film-Produzentin (die, die das Sagen hat) über den Regisseur (Reh-Schiss-Ohr) des Filmes aus. Sie meinte (She meanings): „He is the best moviemaker i ever worked with!“ (Er ist der beste Mobbingmacher ich immer Wockpfanne weiss!) oder auch der Drehbuchautor sei der Beste auf der GANZEN WELT! Nur er er erererer… (Leck leck leck leck, ich schaue zwar nicht aus wie Brad Pitt, aber lecken tuh ich  wie Lassie, leck leck leck… ich weiss, das ist ein alter Witz, aber er ist von MIR! Höhöhö… leck leck leckleck in Hollywood-Asshole USA-United Schusswaffen Atomland). Ach, was für ein langer Satz! Immer in den BD-Extras der Filme sind die Reschissöre oder die Darsteller die BESTEN in ganz Amerekah (also auf der ganzen Welt, denn in diesen speziellen Blu Rays ist das Waffen-Land USA die ganze Welt, also ALLES, auch der Krieg kommt NUR aus USA oder Russenland – where the mankind figelns Putt-in). Einmal ist es Keanu Reeves, der Mann der Stunde der der Grösste ist, dann Steven Spielberg, dann wieder Julia Roberts, und dann wieder andere wie wie wie Spongebob, Ray Charles oder Gummisusi-Musi. In den Extras (egal in welchen Filmen: IMMER!) Auch in den SAW-Filmen (Folter- und Vergewaltigungsfilme von gestörten, infantilen Filmemachern aus aller WELT=USA). Habt ihr schon Hostel (von Quentchen Tantarinno empfohlen, oder wie der 70er Jahre-Filmekopierer immer heisst) gesehen, wo einer Asiatin mit einem Sch(w)eissbrenner das Auge rausgebrannt wird… würg! Sie wiederum merkt erst am Bahnhof Zürich (oder so), dass ihr Auge runterhängt wie Ja-Wehs Söhnchen Tschiiises dies an Ostern immer tut. YYEEEAAAHHH welcome tu A-ME-RI-KA. Schade, dass man auf der Bluray (Blaue Alkie-Ray ist blau wieder einmal) nicht auch wie in den Ponos ehm Promos ehm nein XXX-PORNOGRAFIEN-Filme nicht auch die Kamerawinkel wechseln kann, so Fudiloch ganz gross mit Pickel am Anusbacken und solch schweinisches Full HD-Zeug halt mit Kacke im Anus. Wann kommt echtes 3D (Drei Dämonen-Sionen) wo man sich über die Schauspieler stellen kann und deren zwei Kopfe (gross und klein) heranzoomen kann, um schliesslich festzustellen, dass auch Bruce Willis oder der transportierende BMW 5er-Statham auch Pickel und weisses Eiweiss auf ihren beiden Glatzen transportieren haben. Glatzen=haben hier nichts mit Neos from Germany zu tun. Neo=Neo Geo oder Neo mit Mantel oder Neo-Deutschland und alles was sonst noch möchtegern-neo ist. Neonderthaler, Neopolis, TermiNeotor, Captain Neo.

(LOL=Lulatsch oben lutscht)


“Neo, auch ich habe zwei Glatzen!”

Meine Idee, wie es dazu kam!
Ich weiss nicht an was es lag. Ob das Arschfurzsofa aus dem Ottos (der Milliardär ist nun died aber sein Laden nicht), das mit Medikamenten-Abfall angereicherte CH-Leitungswasser oder ob es an den Kambodscha-Nüssen mit Schiss von überwachten Litl- oder Alti-Angestellten darin lag (wer arbeitet eigentlich in solche Neo-Lokale oder beim MC-Clown?), oder am chinesichen Bluray Player, der von 3jährigen Chinesien zusammengebaut worden ist (gekauft im Medienmarkt, nicht Medium-Markt á la Tarot oder Astrohausfrauen-Schrott am TV oder WWW). Doch da hatte auch ich, als BESTER Drehbuchautor (hust hust) DER NICHT-WELT NON-USA* die Idee auch ein waschechtes Drehbuch zu verfassen/schreiben/darzulegen/zusammenzufassen/erfinden: ICH habe das Drehbuch erfunden. ICH ICH ICH JAAAAAWOOOHHLL!

*= USA=United States of As..oles / EU=Eine Urion / SUVA= Schwuchtelige Unfälle Versanden lassen und nicht zahlen Anstalt.

Ohne Esoterik kein Drehbuch!
Unten ein kleiner Auszug aus meiner Jahrtausende alten Drehbuch-Arbeit:
(die Allerbeste, die es gibt!) Hat mein Schutzengel Kalandrill oder Furzkanül (die heissen doch immer so, die Sturz- ähm Schutzengel, die von Hausfrauen mit esoterischer Ader so gerne erwähnt werden, oder sie erwähnen den Pöstler/Postmann der zweimal klingelt aber nur einmal kommt, nach 8 Sekunden) zu mir gesagt, er hat es in mein linkes Öhrchen geflüstert, sanft wie eine Frau oder Postmann/-Frau. Er, also Kalandrill, Pepegrill oder Michael die Kampfschildkröte spricht in Rätseln via meinem Kopfloch (ist sonst leer dort, klopf klopf ist jemand zu Hause?) zu mir, wenn ich viel viel viel Frage! Viiieeeelll Fraaaggggee! Dann medi-Tiere ich mit Atem (Furz), Muskelrelax (nach dem grossen Druck) und so. Dann bei Medialen Tieren (meditieren hat nichts mit Medi-kamente zu tun) erscheint auch er, der allmähliche ähm allmöchtegern, nein Allmacht-Herr in meinem Pumps-Klo, um über meinem Urin zu mir zu sprechen, also nicht via Leer-Kopf. Dank LSD oder Pilze geht das wirklich! Einfach rein mit dem Dealer- oder Wald-Zeug, aber nicht der Urin, der muss raus und nicht hinein, also nicht wie es die Homöopathen immer machen, mit ihren Urin-Medizinen, die angeblich mit nichts heilen sollen. Sie erwecken die Heil-Kräfte im Körper. Auch das, wie alles andere auch nicht, zahlt die SUVA auch nicht. Also einfach Urin-Medizin trinken und gesund werden. Wohl eher geisteskrank werden! Homöopathen… tss tss, wohle eher Psychopathen.

Ja ja… und Minnie Maus besucht mich in der Nacht…


Mein Drehbuch, das BESTE ÜBERHAUPT aus der Nicht-Welt (Nicht USA)


Da gehöre ich hin! DEFINITIV!!! ICH ICH ICH

Prolog – Ka-Kapitel 1
Strunzkind Guerillos Fetentos (gespielt von Edwart Norton Internet Security 2013, das sich jeden tag mehrmals grossartig updated und dann abstürzt) steht vor dem Kühlschrank. Die eulen-ähnliche Nachtigall draussen räuspert sich und quakst in die schwere Quartier-Nachtluft hinein. (Bitte eine ganz süsse Nachtigall darstellen, dann können behinderte Kinder der Chefs diese im echten Leben kaufen gehen, um sie nach dem Weekend in der Kanalisation zu entsorgen, wie nach dem Film Harry Potter und seine Eule Belrockens oder wie die Kreatur auch immer hiess, das geschehen ist). Der Schäfer-Hund Dölf furzt und strunzt im Schlaf und ruckt/zuckt mit dem rechten Pfoten. Der Hund träumt wieder von Eier und Würste. Fröhlich-/Frohlockend öffnet Furzkind Guerillos Fetentos (er kommt aus den Philip-Pinien) den Retrokühlschrank im 60er Jahre Look (pink). Die Küchen-Sachen schauen allesamt zur Kamera, auch die Familien-Bilder an den Wänden. Alle Bilder sind zur Kamera gerichtet. Alle! Ein Bild links zeigt eine Dicke Ex-DDR-Lilo (Merkel) mit Wasser-Melonen auf Brusthöhe. Das Bild-Foto an der Front zeigt Barack Obanana-Joe am Pult. Rechts ist ein Satans-Bild, das Klein-Berluskinsens Hochzeit mit dem 13-Jährigen Mädchen (Freundin seiner Familien-Tochter) das er sich erkauft hat, in Italien mit Familie zeigt.

Hinweis für die Tonproduktion: Der Sprecher der Kopfstimme von Furzkind Guerillos Fetentos (der Name wird auf spanisch ausgesprochen, nicht auf griechisch oder italienisch ) soll die deutsche Stimme von Arnold, den Mexiko-Zahnlückenkindmacher sein, also die 80er Jahre Stimme vom Terminator-Mensch-Maschinen Mann. I’ll be Back! (DT: Insel mit Pipi von hinten!)

Strunzkind spricht zum Futz- ähm Schutzengel Kalandrill/Furzkanül in seinem Kopf:  „Was meinst Du Furzkanül, soll ich den alten Pimmel- ähm Schimmel-Käse essen oder nicht? Bitte bedenke, dass ich schon eine Tonne wiege und wie John Candy (before he dies) aussehe!“ „Was hast Du gesagt? Soll ich es essen oder nun doch nicht, Furzengel Kakarill?“ „Was, ich soll? AHA! Aber dann werde ich fetter als die Angie aus der Euro-Pimmel Union!“ „Was, zu MC Donald Duck fahren? Aber dann nehme ich Ost-Kackessen mit Urin-Güggel (Yellow Chicken) zu mir. Neiiinnn! Du bist doch der Teufel Lutzi Butzifer und nicht mein Furz- ähm Schutzengel, der spricht!“ „Weiche von mir, Sandmann, ehm Satan!“ Weil falls ich zuviel wiege (über 80 Kilokramsbums) und unfalle (Unfall) zahlt die SUVA nichts mehr, weil die das ganze Geld für ihre angstmachende Werbungsproduktionen brauchen.

Die Lichter im Haus gehen aus. Der Himmel scheint hänisch-hälmisch und zudem frech zu lachen, wie der freche Terence Hill oder Putt-in oder Ga(nd)alfi. Eine fette Wolke, die aussieht  wie Gossip und auch zu ihrem Himmels-Fett steht, bedeckt plötzlich das ganze amerikanische Dorf Ou-shwitz, wo auch Mel Gibsons Vaterchen wohnt und den zweiten Weltkrieg nicht anerkennen will. Der alte Baum neben dem Haus biegt und wiegt sich nach unten. Er hat fast ein Gesicht, wie in Poltergreis-Kreisgeist von Spielbäng-Berggipfel Stefan.

Strunzkind erschrickt…. Verzerrtes Gesicht wie das von Stallone nach den OPs heute oder gestern.

Hinweis für die Casting-Crew: Strunzkind sollte von Sixt Sense Schauspieler gecastet werden oder von Harry Potter, der wäre als Furzkind ideal. Falls noch nicht über 6 Jahre alt. Sonst neues Casting mit einem neuen Naiv-Schauspieler, den man biegen kann und nichts bezahlen muss dafür. Der Regisseur sollte Lars von Trier sein oder Sektenanhänger-Regisseur von Mullholand Drive. Die machen Angst-Filme ganz gut aber nicht für die SUVA. Dort sind CH-er Horror-Macher am Werk.

Zu Steven, der beste ET-Regisseur: halte Dich zurück, ich will kein Kinderfilm, sondern ein echtes Drama-Movie wie Schindlers Pisse ähm nein, Schindlers Liste oder G-Force in 3D!


Schutz-Engel? Ob der Schindlers Pisse gesehen hat?

Also weiter mit dem Drehbuch… Strunzkind erschrickt, wie Arnie, als er von seinem Mexiko-Child erfahren hat. „Wer bist Du, der in meinem Kopf zu mir spricht?“, fragt Füdli-Furzkind. Pause… 3 Sekunden, sonst schlafen die jungen Kinobesucher ein oder treten dem Frontsitzenden in die Milz. Wie die Zürcher Milchbubis (die Stadt ist sooo urban, man muss nie raus daraus!)

„Ich ich ich (Hall oder Resonanzton in Stimme wie in Matrix, als Neo ohne Nazi in den Spiegel verschwand, nur viel besser) bin Du, mein Sohn!“, quiekst- apniekst die Stimme in Furzkinds Kopf. Pause, wieder kurz sonst erschiessen die amerikanischen Kinobesuchern deren Nachbarn mit ihren Reisegewehren. „Ich bin dein höheres Selbst, die Du Dudelihu! Ich bin Raspuntin, der Gott aller Götter auch genannt Ja-Weh, vor allem in Sekten oder machmal auch Religionen genannt!“

Hinweis für die Musikmacher (Williams oder Zimmer): jetzt, JETZT wird die Spannung aufgebaut und wechselt sich ab in Schitzomusik wie in A.I. und lockerfrohlockender Musik wie in XXX-Movies mit Echtzeit-3D.

Spannung muss sein!

Hinweis für den Regisseur Steven (Stefan): hier sollte die Szene wie in Poltergeist erscheinen. Als sich der alte Mann die Haut vom Kopf reisst. Bitte KEIN SAW oder The Hills have Balls, ähm eyes aus der Szene machen. Aber genau so negativ wie die SUVA Werbungen, das wäre vorteilhaft für diese Szene.

Hinweis für die SFX (Schweine-Fixierer)–Crew: bitte keine PC-3D Schrotttechnik verwenden. Allenfalls sollte Ridley kommen und ähnlich wie in Blade Runner für läppische 300 Dollar oder weniger das Setting aufbauen. Wenn er nicht will einfach Roland Emmerich, der nun in USA wohnt, rufen. Der machts für weniger, hat er in Wetten dass… behauptet.

Ach ja, das Budget beträgt total ganze 15000 CH Franken, also spart wo ihr könnt. Für dieses Geld muss ich in der CH zwanzig Jahre arbeiten. Weil der Staat (eine Modekrankheit) das Geld im Umlauf haben will. BIP=Behinderter Inland Pimmel. Sonst viel Glück, denn ihr seid die BESTEN AUF DER GANZEN NON-USA WELT!!!

Und.. ich will mein eigener Safari Regissör-Stuhl am Set, wie das von Steven oder von Richard Donnerwetter Superman Topgun-Maker!

… und so weiter und so weiter.

Ich weiss, ich weiss…. Ich bin eben ein Sche-Nie! „The Best She-Knee i worked whit“. (Der beste Sche-Nie ich Wokpfanne weiss!) Aber: I’ll be Back! (DT: Insel mit Pipi von hinten!)

Das wird der BESTE Film WELTWEIT!!! Mit DIESEM Drehbuch… eh! Keine Frage!

Eine B2B-Einladung zu Weihnachten 2012 – das erquickt den CEO

Es ist wohl oder übel wieder Weihnachtszeit. Im Zwangs-Business (B2B) Pipi-to-Pipi, also in meinem Geschäft spinnen sie alle komplett herum. Nervöse Köpfe, Burnouts und Krebserkrankungen mit inbegriffen.


X-Mas Event der Alphatiere     Quelle: GAGADA

Es ist Jahresende und die Grossfirma „Ä-Mähärcän“ (Name ist frei erfunden nach den heutigen Begebenheiten und Anal-Yse der CH-er Wirtschaftslage erdacht) rechnet  das Budget aus. Budget oder Organigramm sind Sachen, die die Deutschen im 2en Weltkrieg erfunden haben und wir in der CH frischfröhlich übernommen haben. Mit WIR meine ich den „Wirtschaftsplatz Schwäiz (gem. USA)“ und alle CEOs, CEIs, CFOs oder DIL-Dos der zwanghaften Firmen mit Hang zur Sklaverei.

Soziales Verhalten – es wird ERWARTET
Ein ganz bestimmtes SOZIALES Verhalten wird erwartet. In den Schweizer Firmen mit Schweizer Mitarbeitern erwartet man Courage, (a)soziales EnGAGement (Gagament)  und Durchsetzungsvermögen (Barbarei) und 200% Leistung, danach der Krebstod oder Burnout. Man muss also ständig Leute zusammenscheissen und niemals freundlich sein. DAS will der CH-er Chef (also eher Vorgesetzter, denn ich bin mein eigener Chef, höhö). Er selbst und sein Pelvis würden es zwar niemals zugeben, aber er und ER WOLLEN das, wie die Milch keine Kuh, also die Kuh keine HUG-Milch trinkt, aber der kleine Bebeli vom Chef-Mann und -Frau schon gerne macht. Viel Milch, dann bekommt es Muckies und schlägt alle anderen kurz und klein. Später auf dem Marktplatz Schwäiz. Hello Chef-Bebeli, you safed Ä-Mähräcä!

Hape über Weihnachten

Die E-Mäil mit Einladung zum Kreuz-mass-EVENT 2012
(x-Mas heisst Krissmass oder Schiss-Massstab)

Ja, wir haben Sie auch… wie es alle 0815-Firmen machen, eine Einladung zu einem Schmuddel Event mit Alkie- und Asis-Einlagen erhalten. Juppiii Heee! Es freuts und streuts und spöitzt es raus aus dem Löchlein. Oh du Fröhliche, oh du Stürmische… einfach schweigen zu Weihnachtszeit… und dabei sein MÜSSEN! Letztes Jahr mussten wir zu einer gemieteten Halle auf dem Kuhschiss-Hügel fahren. Alle Mitarbeiter hatten einen Anfahrtsweg von mind. 1 Stunde. Macht grossen Sinn die Sklaven zu hetzen, so bricht man deren Willen und baut Weltwunder auf, die dann zu den Sternen zeigen, in der Wüste wo jetzt leider Krieg herrscht. Auf dem Kuh-Füdli-Berg angelangt, das heisst mit dem eigenen Auto angereist, kamen alle zum Parkplatz. Selbstverständlich gab es Chaos, da niemand in der Firr-maah „Ä-Mähräcän“ die Parkplätze koordiniert oder reserviert hatte. Also parkierten fast alle (die CHefs und deren Milch-Bebelis natürlich nicht, für sie wurde gut organ-isiert), im CH-mässigen schmarotzerisch teuren Parkhaus „Zum Hohlen Berg“. Die Stunde CHF 20.-, damit Bern mit dem Geld ein 54 KM langes Loch im Gott-Hart bohren kann. Das nennt sich dann Gott-Hart (der kriegt ihn auch hoch und hart, vor allem jetzt zu X-mas-Zeiten). Auf jeden Fall mussten, bis auf die Chefs und deren Furz-Bebelis, alle Sklaven alles selber zahlen. Bis auf den letzten Rappen-Pappen.


Die Einladung kam erschreckend plötzlich und unerwartet!

X-Mass-Event, die Überraschungs-Show
Dieses Jahr geht’s nach Fribourg, nur 2+1 Stunden Autofahrt ins allerletzte Loch der CH-er Hügeln, wo dann ein einsamer See (wie bei Herr der Ringe oder die Nebel von Avalon) uns be-WIRTSCHAFTEN wird. Konkret heisst das: Selber hinfahren, Parkplatz suchen und sich mit unfreundlichen, schmarotzerischen Landes-Barbaren abgeben, und dort auch noch zusammen übernachten… Toll, ich wollte schon immer mit Conan oder mit Pickel-Marc oder Psycho-Peter, der ständig über nackte Männerkörper spricht, die Nacht verbringen (natürlich will ich das nicht!). Und ein Überraschungsgast wird es zur Feier des guten Geschäftsjahres auch noch geben. Was für eine Überraschung! WOW (World of Wixerkraft), Toll, cool=KALT! Ein B-Promi wie DJ Popo oder DJ Alko-Pop, den eigentlich alle hassen, wird dumme Witze über die Türkei, Beluskinchens Bunga Bunga oder kriminelle Albanier machen. Das freut den Mitarbeiter der Firma und erhellt die Arbeitsstimmungsmoral (die Firma hat eh keine Moral). Dann kann man die Firmen-Sklaven ein weiteres Jahr lang ausquetschen.

Budget – Das Geld und der 13e Monatslohn
Der Chef hat sich eine neue Residenz (nicht Resident Evil) und den neuen BMW X8 mit 1089 PS gekauft. Damit seine chirurgisch operierte Zwang-Frau zum Einkauf und zu ihrem Freund „Beloides aus dem ach so schönen Ägypten“  fahren kann. Manchmal kauft sie die ganze Nacht ein… höhö. Oder sie fährt mit 1089 PS viel zu schnell die harte Klippe am Gott-Hart herunter und explodiert im Auto. Die Wärme der Explosion lässt den Gott-Hart noch härter werden, darum fällt dann ein Teil des Pelvisses als Steinbrocken auf die SBB (Schmarotzerische Blödeli Bahn). Darum muss die SBB dann nächstens Jahr die Billet-Preise erhöhen. AHA, DARUM!!! Und die Post auch, und Coop auch, und Bern auch, und Migros auch, und die Versicherungen auch. AHA, DARUM!!! Der Gott-Hart ist Schuld an der überteuerten CH, nicht der sCHmarotzer-Charakter der Einwohner oder Wirtschafts-Schlampen! (Natürlich ist nich der harte Gott schuld an der Misere und Armut in der CH!) Ja, die PR funktioniert und alle glauben an diplomatische Po-Lickers (mit Eidg. anerkannte Diplome) und auf den starken Wirtschaftsplatz SCHWÄIZ, wo sich CEOs die ganze Welt kaufen können..

Ja, der kommt auch an Pissness zu Pissness-Events in die CH

Together tu the TOP – Kopf hoch –Die Show der Superlativen beginnt

Teil1: CEO
Am Anfang der  „Show“ stellt sich der CEO (Caca Emil O-Loch) dar. Während der zwei Stunden anal-anhaltenden und niemals enden-wollender Selbstdarstellung spricht der CEO unklare Sachen über das vergangene Geschäftsjahr aus. Zahlen und Excel-Grafiken nehmen Überhand. Über sein BMW X8 und die neue Residenz mit sauteurer Villa im Tessin oder in Gösgen beim AKW  wird er kein einziges Wort verlieren. Stattdessen wird der CEO (Carl + Emils O-Loch) klarmachen, dass nächstes Jahr alle Mitarbeiter/Sklaven den Gürtel noch enger schnallen sollten, denn der CH-ef möchte nächstes Jahr 30% MEHR verdienen und dafür 200 Stellen abbauen. (Es werden dann tatsächlich 1000 Stellen abgebaut, aber Lügen ist seine grosse Stärke). Er will für sein Furz-Bebeli ein Pferdehof kaufen. Ja, das Bebeli ist ein Mädchen und sie heisst Brigitta-Furzkindia Blendolaia. Sie wird später die Firma „Ä-Mähräcän“ übernehmen und gute Geschäfte mit Russland und Fick-ushi-ma machen. Weil dort sprutzt das Geld und Put-in frei herum. Oder mit CH-ina Elektro-Autos bauen, die dann nie veröffentlicht werden. Oder landesweite Firewalls zur Überwachung der WWW-Benützer po-grammieren. Und CERN oder HAARP werden das Wetter manipulieren. Erdbeben und Tsunamis… alles in der Road-Map der CH 2013 inbegriffen.

Teil2:Stab
Nach dem Gähn-Beitrag des CEOs dürfen auch die Stabchefs einige äusserst kontrollierte Wörter/Sätze wie „ich freue mich für eine solche Firma zu arbeiten“, oder „ich bin stolz ein Teil von Ä-Mähräcän sein zu dürfen“ sprechen. Aber nur ganz ganz kurz, damit der CEO Number One bleibt. Danach gibt’s Apero (Aperitif mit Leckereien und Schleck-Ereien Eier) wo man sich braune Zungen anschleckt und CHef-Pelvisse wund-streichelt. Das Alpha-Tier holt sich sein Ego zurück und macht seine Untertanen zur Sau oder lässt sie lutschen oder saugen. Bis sie wieder wissen wo sie hingehören. Am Stuhlbein des CHefs sägen, das GEHT  N I C H T aber am dritten Bein schlingeln, das ist OK! (Natürlich ist das nicht OK, aber CEOs wissen das nicht.)

Teil2: Fressen und gefressen werden
Danach wird Kack-Menu mit drei Sterne gefressen und dummes, asoziales Zeug diskutiert. Im richtigen Moment wird über Sportstellungen und französische Flickereien gesprochen. Niemals, NIEMALS, NIIIEEEMMMAAALLLS darf über Gefühle gesprochen werden, sonst wird der Mitarbeiter/Sklave als lästiges Übel/Schwäche-Glied abgeschoben und nie mehr angetastet. Das CEO-Glied spielt dabei eine grosse Rolle. Der CH-er kennt KEINE Gefühle, oben. Gefühle sind was für Weich-Eier. Human Resourvces (Roboter oder Zombies) kennen keine Gefühle und sind bei der Arbeit FREI! JAWOHL!!! Warum ich wohl sowas geschrieben habe? Oje oje…


Nur Diplomaten sind gefragte Mitarbeiter

Teil3: Pause im Freien
Nach drei Stunden asoziales Getue und dümmliches Wirtschafts-Gerede darf man sich kurz befreien. Man geht zur, nach Reinigungsmittel stinkende, Toilette und meditiert beim Raus-Drücken der Würste, um den Shock des schrecklichen Pissness-Events zu verdauen. Jedes Jahr das gleiche Eiertanz-Theater, wird einem in der besagten Toilette bewusst. Doch bald geht’s weiter mit der Darstellungsshow der Firma „Ä-Märäcähn“ und dessen CH-Efs, denn die persönliche WC-Ruhe ist nur von kurzer Dauer… man kann  ja nicht stundenlang kacken oder pissen… man muss nach draussen, wo die sklavischen Süchteler Marihuana-Zigaretten inhalieren, koksen bis die Nase abfällt und ihre Pelvisse herum-präsentieren. Sie werden von der Winterkälte Prostata-Entzündungen hinnehmen müssen. Aber die Zigaretten, Drogen und der viele Alko-Hohl lässt sie sich selbst vergessen und die Sau und Pelvisse raushängen. Sie werden an diesem Abend die Sau rauslassen und sich wie Barbaren um das Jahr null benehmen, als Gott-Hart Sohn Tschises Lasershows auf dem Berg Alka-Trans feierte und die „Sekte Katholische Kirche“ erfand.

Teil4: der B-Promi DJ Alko-Pop
Der B-Promi macht dann auch Witze über die Firma und den CEO. Leider geht er dabei zu weit, weil er ja kein Profi-Wirtschafts-Komiker wie Vaseline, B-Locher, Berluskinchen oder Putt-In  ist. So wird er niemals wieder bei einer Firma auftreten können, denn die CH-efs haben Networking wie die giftigen Spinnen in Afrika oder in Moria. Sie werden alle anderen CEOs (Crack Emil Obermongos) informieren, dass sie genau diesen B-Promi nicht mehr einstellen sollen. Stattdessen den Naziimitierenden Nackten mit Flügeln… der ist sicher besser im Darstellen der Firmen-CHefs.

2012: Das Ende jedes Einzelnenens und der Anfang des neuen Jahres
Am Ende des Shit-Events verabschiedet man sich, man erhält einen Korb mit abgelaufener Sauwurst und noch mehr Alko-Hohl aus dem Denner und geht SCHNELL zum AUTO und NOCH SCHNELLER NACH HAUSE. Und fährt mit 200Km/h, der Chef 280Km/h, er hat ja den BMW X8 mit 1089 PS… und wird mit dem geschenkten Alko-Hohl den Schock des Events vergessen. Am 3. Januar geht dann das neue Geschäftsjahr los und alle haben alles wieder vergessen. Auf ein neues Geschäftsjahr voller Unsicherheiten, Schmarotzereien und Sklavereien und klare Eier und harte Pelvisse.  Dann kann man im Büro wieder weiter-lecken oder sich neue Jobs suchen, bei Nov-Art-Is, Roch-E oder bei der Alli-Anz zum Beispiel. Oder bei der Post oder SBB? Oje, jetzt höre ich lieber auf, sonst muss ich aufs Klo drücken gehen. Ist eh bald vorbei, die Biene Maia hat gesagt, dass der Kalender abläuft und die Erde wird untergehen. Wo ist unten? Da muss ich doch gleich meinen CEO-Chef fragen, der weiss ja alles besser als alle anderen auf der Welt. Ich sende ihm doch eine Email. (Ist im Verteiler des Outklooks drin.)


Viel Glück fürs 2013 auch dem CEO!

Ach ja, die GratiFICKation habe ich dann erhalten, letztes Jahr…. ganze CHF 300.- konnte gerade mal ein kleiner Teil der Berner Steuern damit bezahlen. Immerhin, vielleicht kriegt der Gott-Hart bald eine 3-e Harnröhre spendiert. Dann können die EU-Lebenden hindurch-flutschen Richtung Sü(n)den. Egal, die Erde geht ja eh bald unter, weiss zwar noch nicht wo UNTEN ist. Leider lebt die Biene Maia nicht mehr, darum werde ich nie erfahren wo unten ist! Und mein CHef (Vorgesetzter, nicht Chef) weiss gar nichts, der kann nur dumm schwätzen, wie der selbstdarstellende CEO (Chris Emil und Olocher) oder Willy. Oder seine Ass-istentint benatowertet meine Email dann und per Post erhalte ich die Kündigung. FREIHEIT!!!

Ein gutes neues Jahr und einen guten Flutsch/Rutsch/Sprutz wünsche ich Euch für das neue Jahr 2013 im neuen WIRTSCHAFTSPLATZ PARADIES statt CH! Wer weiss, vielleicht waschen die Banken ja Gott-Harts Geld, dann können wir uns noch retten, vor Biene Maias Untergang im Dezember. Huuuhhhaaahhhaahhhaa!!!!


Biene Maia sagt: “Die Welt geht bald unter!”

Buch-Rezension: Terence Hill von Ulf Lüdeke

Der „clevere Frauenschwarm mit den blauen Augen” wird Terence Hill häufig genannt. So kenne auch ich ihn aus dem TV. Vor allem aber aus seinen coolen Filmen an der Seite von Bud Spencer. Seit ich Kind war, begleitete mich das lustige Duo Terence/Bud durch die TV-Landschaft. Zum Glück, sonst wäre meine TV-Kindheit niemals dermassen lebensfroh gewesen. Nun ist es mir (nebst der Autobiografie von Bud Spencer) eine grosse Freude und Ehre die einzig echte Biografie über Terence Hill lesen zu dürfen. Was für ein grosses Glück ich doch habe, das zu erleben!


Terence Hill alias Mario Girotti

Terence Hill alias Mario Girotti wurde am 29. März 1939 in Venedig, Italien geboren. Vor allem als Schauspieler in zahlreichen Italo-Western und Komödien, zusammen mit seinem Freund und Filmpartner Bud Spencer, wurde Terence Hill weltbekannt.

Die Geschichte
Diese beginnt in der Kriegszeit in den 40er Jahren, als Mario Girotti von seinem italienischen Vater Girolamo Girotti und der deutschen Mutter Hildegard Thieme grossgezogen wird. Vor allem an Lommatzsch in Deutschland hat der gebürtige Italiener rege Erinnerungen, wo er zusammen mit seinen Eltern und seinen zwei Brüdern Oduardo und Piero einen kleinen Teil (ca. zwei Jahren Vorschulzeit) seiner Kindheit verbracht hat. Nach Ende des zweiten Weltkrieges zog die Familie in die Heimatstadt des Vaters in Italien. Erst im Alter von sechs Jahren fing Mario an Italienisch zu sprechen. Bis dato sprach er ausschliesslich Deutsch. Nebst der Mitwirkung in Produktionen verschiedener Monumentalfilme und italienischen Schwarz-Weiss-Filmen (bereits im Alter von 12 Jahren) besuchte Mario als Teenager mit 15 die Schauspielschule des berühmten Actor’s Studio in Rom. Unter anderem spielte er auch Rollen in Karl May-Verfilmungen. Erst im Jahre 1957 sollte er gemeinsam mit Bud Spencer im Film “Hannibal” auftreten.


Cover zum Buch 

Zehn Jahre später dann glückte der weltweite Durchbruch mit dem Film „Gott vergibt … wir beide nie“. Einige Zeit noch wurde der trockene und brutale Western-Stil der damaligen Zeit beibehalten, bis schliesslich klar wurde, dass das Duo Terence/Bud eine eigene Dynamik besass. Es entwickelte sich ein einmaliger Stil für “gewaltlose” und komödiantische Filme für Gross und Klein. Und zugleich ein grossartiger, weltweiter Erfolg für Terence Hill und Bud Spencer. Seinerzeit war es üblich, dass Schauspieler amerikanische Künstler-Namen für die Filme annahmen. So traf es auch Mario Girotti, als er für den Film „Gott vergibt … wir beide nie“ seinen Namen ändern musste. Aus einer Liste mit 20 Namen, die er in die Hand gedrückt bekam, entschied er sich für Terence Hill, aus dem einfach Grund, weil ihm der Name gefiel. Auch heute noch ist Terence Hill schauspielerisch tätig. Vor allem in Italien, wo er landesweiten Erfolg in der TV-Serie „Don Matteo“ geniesst.

Preis-Verleihung (2010) in italienischer Originalsprache

Meine Meinung
Endlich durfte ich ein wenig mehr über das Leben von Terence Hill erfahren. Auf alle brennenden Fragen erhielt ich Antworten. In Hinsicht auf Terence Hills Geschichte warten im Buch viele Überraschungen und Fakten auf den Leser, die bewegend, rührend und immens motivierend sind. So dürfte dieses Buch alle Erwartungen des Lesers übertreffen. Vor allem Terence Hill Fans werden viele Aha-Effekte und Überraschungen erleben. Traurig stimmt mich die Tatsache, dass Marios zweiter Sohn als Teenager ums Leben kam, was vermutlich eine Kehrtwende in Marios Leben herbeiführte und ihn zum nachdenklichen und demütigen Menschen machte (noch mehr als sonst).

Gerne sehe ich Terence Hill als Frechdachs an Bud Spencers Seite. Terence als der Clevere und Bud als der Dümmliche mit den Fäusten. Dass Terence Hill im echten Leben als weltbekannter Schauspieler, niemals abgehoben ist, bemerkt man sofort, wenn man ihn am TV sieht. Das spürt man einfach. Viele Kollegen, die das grosse Glück hatten mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen, bezeichnen Terence Hill als freundliche, korrekte, grosszügige und einfühlsame Person. Und genau diese Tatsachen machen ihm zu etwas Besonderem. Terence Hill und Bud Spencer sind mir nebst Stan Laurel und Oliver Hardy bis heute positiv in Erinnerung geblieben.


Terence Hill (links) und Bud Spencer (rechts)

Fazit
Ulf Lüdeke hat mit “Terence Hill” eine sehr informative, persönliche und feinsinnige Biografie geschrieben. Viele Tatsachen aus Terence Hills Leben stimmen fröhlich sowie auch nachdenklich. Nebst der Bud Spencer-Biografie ein Muss für jeden Fan.

Leseprobe hier!


Hörbuch-Rezension: Bud Spencer – Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie.

„Hey, komm schnell her zum TV! Der Dicke verprügelt wieder die Bösen auf dem Boot!“, rief mein Nachbar und Spielkamerad. Ich war gerade zehn Jahre alt und Mittwoch-Nachmittag war schulfrei. Zwar hatte ich noch Hausaufgaben zu erledigen, aber mein Freund insistierte dermassen überzeugend, dass ich einfach zum TV rennen musste. Und da war tatsächlich ein dicker Mann mit Bart im Hawai-Hemd zu sehen, der mit seiner riesigen Faust wickingerhaft böse Menschen verprügelte. „Sie nannten ihn Mücke“ war der erste Bud Spencer Film, den ich gesehen habe und zugleich der Anfang einer grossen Leidenschaft: „Das Gucken stupider Prügelfilme ohne grobe Gewaltdarstellung für Gross und Klein.“ Herrlich, einfach nur HEEERRRRLLLIIICCCHHH!


Bud Spencer alias Carlo Pedersoli

Bud Spencer alias Carlo Pedersoli wurde am 31. Oktober 1929 in Neapel als Italiener geboren. Er ist ein Film- und Fernseh-Charakterdarsteller. Als Schauspieler würde er sich selbst niemals bezeichnen. Er ist vor allem in Italo-Western und diversen Kino-Komödien, an der Seite von Terence Hill alias Mario Girotti, weltbekannt geworden.

Die Biografie
Die Hörbuch-Biografie beginnt damit, dass Bud Spencer eines Tages seinen Namensvetter und Enkel Carlo trifft und ihm seine Geschichte erzählt. Dabei erfahren wir, dass Carlo Pedersoli (Bud Spencer) gebürtiger Italiener ist, der Neapel deswegen liebt, weil die Neapolitaner echte „Lebenskünstler“ sind und er selbst Neapolitaner ist. Er erzählt über seine Erlebnisse im zweiten Weltkrieg und wie er per Zufall einen Bombenanschlag der Deutschen überlebt hat. Auch über seine Krebserkankung im Alter von vierzig Jahren schreibt er einige Zeilen.


Carlo Pedersoli, der ialienische Rekord-Schwimmer

Am 19. September 1950 (zu dieser Zeit vor allem als italienischer Schwimmer bekannt) brach er in Italien einen Rekord: er schwamm als erster die 100 Meter unter einer Minute. Darüber hinaus gewann er die italienische Meisterschaft während sieben Jahren in Folge. Und dies obwohl er nicht einmal hart dafür trainierte. Es geschah auch bei einem Schwimmbecken, dass Carlo unwissentlich auf Terence Hill, alias Mario Girotti, treffen sollte. Doch seine Filmkarriere mit seinem Freund und Filmpartner würde erst viel später beginnen. Seine Familie reiste viel herum, so sah Carlo viel von der weiten Welt. Auch lebte er einige Zeit in Südamerika, wo er unter anderem als Strassenbauer harte Arbeit verrichtet hat.


Das Cover zum Hörbuch

Besser man kauft sich gleich das Buch!

Bud Spencer hatte nie allzu grosse Mühe, mit dem anderen Geschlecht Kontakt zu knüpfen. Viele belanglose Liebeleien zogen sich durch sein Leben. Auch rauchte Carlo ständig Zigaretten, obwohl er eigentlich Sportler und Meisterschaftschwimmer war. Carlo merkte, dass sein Leben eine Wende nehmen musste und es so nicht weitergehen könnte. Im Jahre 1960 zog es ihn schliesslich zurück nach Rom. Dort heiratete er seine Jugendfreundin Maria Amato. Maria Amato ist die Tochter eines erfolgreichen Filmproduzenten. Im Jahre 1967 wurde schliesslich Bud Spencer im eigentlichen Sinne geboren, als er über einige Umwege und nach langem Zögern eine Rolle in „Gott vergibt, Django nie“ bzw. „Gott vergibt, wir beide nie“ bzw. „Zwei vom Affen gebissen“ annahm, an der Seite von Mario Girotti (Terence Hill).

Trailer zu “Zwei vom Affen gebissen”

Damals war es üblich, dass man fürs Kino amerikanische Namen annahm. Carlo war ein Bewunderer von Spencer Tracy, weswegen er sich schliesslich für Bud Spencer entschied. Was dann mit dem Duo Bud Spencer und Terence Hill alles geschah, lest ihr am besten in der Biografie nach.

Meine Meinung
Bud Spencer und Terence Hill sind für mich zwei schillernde Figuren am TV-Himmel. Wie hell leuchtende Sterne in der dunklen Nacht. Sie sind für mich Vorbilder, Glücklich-Macher und Lebensbegleiter zugleich. Seit ich denken kann, habe ich Filme mit dem Tollpatsch-Duo am TV verfolgt und diese regelrecht genossen und aufgesogen. Auch heute noch! Jedes Mal muss ich einfach drauflos lachen. Vor allem, wenn der Dicke Bud, von Terence animiert, zu prügeln beginnt. So bin ich wirklich sehr glücklich darüber, dass ich die Biografie von Bud Spencer und Terence Hill (Rezension folgt!) lesen bzw. hören durfte, um endlich etwas mehr über deren fantastische Lebensgeschichten zu erfahren. Was die Biografie betrifft, wurde ich keineswegs enttäuscht. Im Gegenteil, sie war wirklich sehr interessant und tiefgreifend. Bemerkenswert viele neue Details und Tatsachen kommen ans Tageslicht und man erfährt auch einiges über die Zeit der Bud/Terence-Filme. Man durchlebt Carlos Leben vom zweiten Weltkrieg an bis zum heutigen Tag. Schnell merkte ich beim Hören, dass Carlo Pedersoli aus einer andere Zeitära stammt, mit seinen über achtzig Jahren an Lebenserfahrung. Der Krieg habe ihn und Terence Hill dermassen geprägt, dass sie vieles einfach besser geniessen könnten. Das Film-Duo hat sich niemals zerstritten, sie sind bis heute Freunde. Leider ist die Biografie, wie alle guten Sachen, viel zu kurz geraten. Gerne hätte ich ein wenig mehr über Carlos Charakter und persönliche Lebenseinstellung erfahren. Aber man muss auch wissen, wann genug ist. Gut, trotzdem warte ich bis heute noch, dass endlich alle Filme auch auf Bluray erscheinen. Mit Full HD Bild und viel Bonusmaterial und vor allem VIEL VIEL BUD SPENCER UND TERENCE HILL!

Das Hörbuch
Leider kann ich für den Hörbuch-Sprecher Oliver Korittke kein gutes Wort einlegen. Mag ja sein, dass er ein erfahrener Schauspieler ist. Doch leider ist er für dieses Hörbuch die denkbar schlechteste Wahl gewesen. Fast alle italienischen Namen oder Wörter hat er komplett falsch ausgesprochen, zudem passt seine Stimme gar nicht zu Bud Spencers Charakter. Ideenlos und ohne Emotionen liest er die Biografie vor sich hin. Hier wünsche ich mir eine Neuvertonung durch einen geeigneteren Sprecher (z.B. Synchronstimme von Bud Spencer, lebt der Herr noch?), der zumindest italienische Wörter aussprechen kann und zum witzigen Charakter Bud Spencers passt. Bitte so bald als möglich!  Hörprobe hier!


Das schillerndste Duo am TV-Himmel

Fazit
Ein absolutes Muss für Bud Spencer Fans! Aber achtung: Hände weg vom Hörbuch! Hier lohnt es sich, die Buchvariante anzuschaffen, da das Hörbuch den Inhalt der Biografie leider nicht würdig zu vertreten vermag.


Hörbuch-Rezension: Der Menschenmacher von Cody McFadyen

Als ich im Juli 2011 u.a. für Private Readers die Rezension  „Der Augensammler“ von Sebastian Fitzek geschrieben habe, schwor ich mir gleich, ein weiteres Thriller-Hörbuch zu konsumieren, um der Faszination „Gänsehaut“ auf die Spur zu kommen. Ich entschied mich für „Der Menschenmacher“ des US-amerikanischen Schriftstellers Cody McFadyen. Erst mit 35 Jahren widmete sich der heute 43-jährige McFadyen dem Schreiben von Psycho-Thriller. Bevor er schrieb, arbeitete er als Sozialarbeiter und war unter anderem als Drogen- und Alkoholberater tätig. Der Schriftsteller lebt heute in Südkalifornien. Warum sich seine neueste Geschichte vor allem für Psychothriller-Fans lohnt, lest ihr in den folgenden Zeilen.


Cody McFadyen

Die Geschichte
„Der Menschenmacher“ von Cody McFadyen handelt von David und seinen Adoptivgeschwistern Allison und Charlie. Diese wurden von einem Mann Namens Bob Gray, den sie „Vater“ nennen, adoptiert. Des „Vaters“ Ziel ist es, aus den Kindern sogenannte „Übermenschen“ zu machen. Die Kinder werden nach äusserst strengen, religiösen Regeln erzogen. Bereits beim kleinsten „Fehler“ werden die jungen Menschen brutal bestraft und gezwungen, ihre begangenen Fehler einzugestehen. Dafür ist dem „Vater“ jedes Mittel recht. Sei es, dass er die Kinder mit dem blossen Gürtel blutig schlägt oder sie aus heiterem Himmel anspringt, um sie mit seinen Zähnen blutig zu beissen. Dass die Kinder eingeschlossen in Bob Grays Haus leben müssen, ist auch Teil des kranken und bösartigen Plans des Mannes. Zeitweise werden die Kinder auch mit einer Spritze betäubt. Die Gründe für diese Tat werden die Kinder erst sehr viel später erfahren.
Es gibt auch ein Zimmer im Haus, dass die Kinder auf keinen Fall betreten dürfen, bis eines Tages die Tür zum mysteriösen Zimmer unverhofft offen steht. Die Kinder erfahren nach und nach immer mehr über Bob Grays Taten und müssen dabei Schreckliches erfahren. Zwanzig Jahre später erhält David einen Umschlag. Die Botschaft kann nur bedeuten, dass „Vater“ noch am Leben ist. Den drei Geschwistern bleibt nur ein Weg: Vater suchen und töten.


Cover zu “Der Menschenmacher”

Meine Meinung
Die Psychothriller-Geschichte ist ganz deutlich nur für ein dafür geeignetes Publikum gedacht. Folterungen, Psycho-Spiele und Kinderschänderei rücken von Anfang an in den Vordergrund und ziehen sich nicht mehr zurück. Ich kann nicht nachvollziehen, was einen Menschen zu solch grausamen Taten antreiben könnte. Der Autor begründet die Taten von Bob Gray damit, dass auch er von seiner Mutter gezüchtigt worden ist. Wenn man bedenkt, dass im realen Leben eine junge Person schwer bewaffnet auf eine Urlaubsinsel voller Kinder fährt, mit dem einzigen Ziel, alle umzubringen, so fragt man sich doch ernsthaft, was Menschen zu solchen Taten antreibt. Leider erfährt man die wahren Gründe nicht immer, weil es für gewisse Taten wohl einfach keine rationalen Erklärungen gibt. Auch die Geschichte des verstörten Entführers von Natascha Kampusch lässt mehr Rätsel zurück, als welche zu lösen. Somit kann ich nur sagen, dass Cody McFadyen einen guten Weg gewählt hat, die Protagonisten und deren Beweggründe in „Die Menschenmacher“ zu beschreiben. Mit Sicherheit kenne ich nicht viele Psychothriller-Geschichten. Dafür bin ich zu wenig „Fan“. Aber eines weiss ich mit Sicherheit: dass mich die Geschichte unheimlich gut unterhalten hat.

Das Hörbuch
Die Stimme von Hannes Jaenicke passt für mich nicht vollumfänglich zur Geschichte von „Der Menschenmacher“. Hier wäre eine andere Wahl vielleicht die bessere Wahl gewesen. Selbstverständlich ist Hannes Jaenicke’s Erzählweise und Kompetenz unumstritten. Dennoch denke ich, dass die Tonart und Stimmlage etwas tiefer und mysteriöser hätte ausfallen müssen. So, als ob Bob Gray persönlich die Geschichte sprechen würde. Dennoch ist das Hörbuch qualitativ hochwertig erzählt und eine Empfehlung wert.

Hier geht’s zur Hörprobe!

Fazit
Ob man solche brutalen Psychothriller mag oder nicht, ist reine Geschmacksache. Auf jeden Fall werde ich irgendwann wieder einmal ein Buch oder Hörbuch von Cody McFadyen kaufen sofern ich wieder in Stimmung bin für Psycho-Stories mit Gänsehauteffekt.

Auch wenn man ständig den Teufel verteufelt… kommt er trotzdem nicht vorbei

Seit ich denken kann, wird alles um uns herum ständig verteufelt. Das Auto, der Wald, der TV und sogar der Teufel selbst. Aber wer und warum hat die Roman- und Filme-Figur „Teufel“ eigentlich erfunden? Ist es die Zahl 666 oder 696 aus der Bibel oder aus der Mythologie, die versprechen, dass es einen Teufel wirklich gibt. Oder ist die Zahl 666 doch bloss eine Menschenzahl für Kaufleute die etwas kaufen oder verkaufen wollen? Ist der Teufel ein gefallener Engel mit dem blossen Namen Luzifer? Luzi-Buzi-F..i. Aha, ein echter Engel also? Gibts sowas überhaupt, oder ist das auch wieder ein menschliches Fantasieprodukt wie Satan, Batman oder die Waldfeen und Zwerge?


Es ist 6:66 Uhr!

Denke ne-/po-sitiv
Positives wie auch negatives Denken führen zu Frust und Demotivation. Man verteufelt sich selbst ohne den Teufel persönlich jemals zu treffen. Wie beim Konsum jeglicher Genussmitteln kann auch das blosse Denken krank machen oder zu Fehldenken führen. Oder es macht high und man fährt mit LSD im Gehirn in die Mojavewüste, um nackt seinen Schutzengel zu treffen.

Folgendes Beispiel:

Positiv: Ich kann dem Universum (oder Sony) für meinen tollen Fernseher danken, der ein scharfes Full-HD Bild zeigt (das Wunder ist geschehen) und mich immer unterhalten tut. Wie durch ein Wunder des Menschen kann ich von zu Hause aus viel Neues erfahren und brauche nicht, mich echten menschlichen Risiken auszusetzen. Super Giga Tera Mega Cool!

Negativ: Der manipulative Fernseher dient bloss dazu, die Menschen verblöden zu lassen. Passiver Konsum führt zu Gefühlslosigkeit und Irrglauben. Die Werbung möchte bloss nur Eines: manipulieren! Auch der Staat führt seine Spielchen mit dem Medium TV und steuert das Volk wie der Teufel von der katholischen Kirche.

Man kann somit in beiden Fällen von einer Verteufelung des Mediums TV sprechen. Dies war nur ein Beispiel. Man kann sich alles schönreden oder einfach schlechtreden. Familienangehörige werden dann zu Hassfiguren, Haustiere zum Menschenersatz (nur freundlicher, weil sie nichts sagen) und die Kirche zum Lebensinhalt. Positive sowie auch negative Punkte sind immer vorhaden, um sich alles zurecht zu biegen. Man ist des eigenen Schicksals Schmied, Sanitär oder Elektriker. Oder auch einfach nur Mensch.


Der Dualismus: Gut und Böse

Die Schule
Bereits im Kindergarten lernt man bekanntlich, sich zu fügen. Das zu machen, was einem gesagt wird. Nichts zu hinterfragen und einfach alles zu akzeptieren. Auch die AKWs oder die künstliche Vogelgrippe von Roche. Ob positiv wie auch Negatives ird einfach angenommen und begrüsst. Später geschieht das auch während dem Alltag. Beim Einkaufen, während der Arbeit, beim Tanzen oder auch im Kino. Alles wird schubladisiert. Das finde ich gut, anderes wiederum schlecht. Der ist lieb (Jesus) der andere böse (Luzifer). Dass ich auch Romanfiguren in dieser Art und Weise ins eigene Denkmuster eingliedere finde ich eigentlich GUT. SCHLECHT finde ich, dass andere das manchmal ausnutzen.

Klassisches Beispiel eines 24-jährigen Bürgers in der Schweiz
Nach seiner Lehre als XYZ (die er nach Familientradition absolviert hat) arbeitet er nun auf einem anderen Beruf. Er hatte genug von seiner Ausbildung als XYZ (er wurde von den Eltern fremdgesteuert und hätte viel lieber die Kunstschule besucht), weswegen er sich nun andersweitig betätigt. Als 1-Sternekoch bei MC Donalds. Auch ganz ohne Koch-Ausbildung möglich. Muss man nicht haben, der Job erklärt alles von selbst oder gar nicht. Mit seinem Lohn gönnte er sich einen BMW 325 mit Sportpaket. Occasion (mit 120’000 km drauf) versteht sich, da BMWs allgemein sehr teuer sind (warum auch immer). Weil auch er Steuern und Versicherungen zu bezahlen hat, kann er sich nichts Neues gönnen. Dennoch: seinen Lebensstandart ist in der Schweiz viel höher als es in der Wüste ist. Selbstverständlich befindet sich im 200 PS starken Auto ein stolzer Subwoofer mit 400W Power, damit ihn auch alle beachten und bemerken, wenn er seinen Bleifuss spielen lässt. Und dann alle in der Stadt (the town) bemerken, was für ein toller Typ er doch eigentlich ist. Dass er etwas in seinem CH-Leben erreicht hat. So quasi aus dem Nichts. Wo nichts war hat er einen BMW gekauft. Toll, was?! Aus der Asche und aus dem Staub (wo auch er hergekommen ist) hat er nun seinen ersten und letzten BMW gekauft. Nach Einsicht und Erfahrung wird er später diese Marke meiden. Wenn er am Wochenende, mit seinem Freund, einige Runden in der Stadt dreht und die Gummis und Frauenherzen schmelzen lässt.


Lässt alle Frauenherzen schneller schlagen: vor Scham!

Alter Mann, der alles kann
Im Alter von 28 bis 30 Jahren gibt er das dann schliesslich auf, um sich auf neue Kombis oder Familenwagons zu konzentrieren. Denn nun wird er zum Mann mit Ambitionen und Erwartungen dem Leben gegenüber. Auch der störende Subwoofer (nimmt bloss Platz im Kofferraum weg) ist unwichtig geworden. Sein Fitnesstraining (früher 4x die Woche, heute maximal 1x) ist auch gar nicht mehr so wichtig. Eigentlich möchte er gar keine Abogebühren fürs Gym mehr bezahlen. Evtl. ist er in einer Bezeihung, weswegen auch die Arbeit einen gänzlich anderen Stellenwert für ihn erhalten hat. Er möchte auch nicht mehr Musical-Tänzer oder dergleichen werden. Wie es früher einmal seinen Traum gewesen ist. Um seiner Mutter mit Stolz zu zeigen, dass auch er wie John Travolta tanzen kann. Nun ja, der MC Donalds Job hat so seine Tücken. Ob er mit seinen 99 Kilogramm Nacktgewicht (Fettleibigkeit mit erhöhtem Cholesterin und Bluthochdruck) überhaupt noch tanzen kann? Aber eines hat er von Travolta beibehalten: nicht der Hang zur Sekte, sondern die geschleckte Glanz-Gel Frisur der 70er Jahren (oben und unten) und seine grosse Fresse. Diese Sachen kann ihm keiner mehr nehmen.

Die Fügung und das Schicksal
Weswegen er sich seinem Schicksal (Füdlibürgerzwang CH) fügt und nebenberuflich eine Erwachsenen-Ausbildung macht. Er ist ja auch schon alt geworden. Über dreissig Jahre alt und niemand stellt ihn mehr ein. Die 24 Jahre alten Chefs habe Angst vor älteren Angestellten, weswegen sie viel lieber labile Mitarbeiter bevorzugen, die niemals widersprechen oder irgend etwas hinterfragen. Die Zusatzausbildung macht er in einer eidgenössisch anerkannten Schule in der CH, die angeblich allen Firmen der Welt bekannt ist. Wenn er sagt, er habe dort seine Ausbildung absolviert, würden die Chefs der Firmen Glücksgefühle (wie vom LSD oder Heroin) bekommen und ihn sofort einstellen und ihm freiwillig den doppelten Lohn bezahlen. Das nenne ich übermässiges, positives Denken. Dabei wird er immer gestresster (gar keine Freizeit mehr, wie frühe,r während der Armut nach dem Krieg) und ist bereits am Anfang des Monats total pleite. Dafür hat er später (nach der Ausbildung) bessere Chancen für eine Karriere als Profi-Boxer oder er wird CEO bei Roche oder Coop. Oder macht sich selbstständig und meldet dann privaten Konkurs an. Wie seine Karriere aber exakt aussehen soll, weiss er selber nicht so genau, weswegen er nun einen persönlichen Coach (Berufsberater) und einen Psychologen für seinen ständig wiederkehrenden Burnout benötigt. Aber später… SPÄTER wenn einmal alles besser ist… dann ist… eben alles besser. So redet er sich sein ganzes Leben schön. Und wird plötzlich vierzig Jahre alt. Die Natur regeniert nichts mehr an seinem Körper und der Haarausfall und die Rückenprobleme vom jahrelangen Training mit krankmachender Zusatznahrung (Protein Shakes oder Power-Riegel) haben ihre Spuren hinterlassen. Der Körper vergisst nichts und wird sich rächen! Er wird nun alt und auch ihm wird klar, dass er eines Tages sterben wird. Eben vielleicht als CEO oder Traumtänzer im Grease-Musical.


Mama, sei stolz auf mich!

Soziale Glaubensgemeinschaften für die ganze Familie
Er dachte auch ernsthaft darüber nach, mit seiner Ehe-Frau und Kind zu einer Glaubens-Gesellschaft mit eigenem Logo und Magazin zu gehen und einfach mal vorbeizuschauen. Belanglos und ohne Ambitionen. Die freundlichen Personen mit den psychologischen Fragebögen auf den Strasse scheinen schliesslich genau zu wissen, was sie wollen. Ganz im Gegensatz zu ihm. Frauen arbeiten dort ganz einfach nicht mehr und, während lebenswichtige Operationen im Spital durchgeführt werden, wird ganz einfach keine Bluttransfusion durchgeführt. Weil: das macht man nicht. Ist VERBOTEN!  Oder die Aliens haben uns auf der Erde (Mutter Gaia nicht Gay-a) gebracht und wir müssen jeden Tag viele Vitamine schlucken, um gescheiter zu werden als Einstein. Das Unwissen über die unsichere Arbeitsstelle (jeder ist ersetzbar, sagt auch sein Chef immer wieder) und die Regierungsmachenschaften (ständige Kriege um Öl oder Waffen, die AKWs oder Religionenhass) machen auch ihm zu schaffen. Bei den Familiengemeinschaften mit Glauben an Wunder, Geister und Aliens wäre das alles weg. Die wissen wie es geht!

Alles wird gut
Wer weiss, vielleicht gewinnt er auch einmal im CH-Lotto. Würde er bloss mal Lotto spielen… Einfach zum Kiosk gehen und ein Los kaufen. Kreuze zeichnen und beten (zu Gott oder Micky Maus). Oder irgend ein Freund wird plötzlich reich und schenkt ihm einfach so einen Haufen Geld. Aus heiterem Himmel, aus reinem Good-Will. Drei oder mehr Millionen CHF vielleicht! Der Moritz vielleicht, der scheint seit Jahren seinem Hobby als Keller-Musiker nachzugehen. Er ist zwar schon über fünfzig Jahre alt (ist Single und stinkt nach Beulenpest) und niemand kennt seine Rap-Musik aus seinem semi-professionellen Keller-Studio. Aber vielleich wirds doch noch was mit ihm, wenn er sich anstrengt und nicht ständig seine Gehirn-Zellen wegsauft und Teenager-Shirts mit Comic-Aufdrucke trägt. Oder mit Sprüche wie “Ich bin 50, helft mir über die Strasse”. Gäääähhhnnn & kotz! Aber dafür müsste er ja Moritz anrufen oder Kontakt mit ihm aufbauen. Leider ist er eine Diva, weswegen alle Personen ihn anrufen sollen statt umgekehrt. Er lässt sich also Zeit und geniesst es, wenn andere sich für ihn interessieren. Darum wird er Moritz sicherlich nicht anrufen oder sonst irgendwem. Er wird einfach da sitzen und abwarten bis man ihn dentdeckt. Der coole Typ mit dem Familienwagen, Burnout-Leben und Bierbauch.

Die Diva, Snickers Werbespot

Licht im Dunkeln
Vor zwei Tagen wollte er eine neue Taschenlampe fürs Auto kaufen. Falls man ja mal auf der Strasse, im Dunkeln (drei Uhr nachts ist man ja ständig unterwegs)  stehenbleibt. Man weiss ja nie, in der Nacht ist es immer so dunkel, weil die Erde (Mutter Gaia nicht Gay-a) jedes mal die Sonne verdeckt. Dann kann man mit der Taschenlampe den Motor flicken oder die Umgebung bekundschaften und Geld am Boden finden, den Elton John dort verloren hat. Eine tausender Note wäre schon toll. Er hat zwar schon vier oder fünf Taschenlampen in der Garage herumliegen. Einfach irgendwo in seinem Chaos vergraben. Aber die neuen Lampen sind mit dieser LED Technik und sowieso besser als alles andere, was er besitzt. So brennen diese über 60 Stunden lang mit nur einer Batterie und dies viel heller als die Sterne am Himmel. Im Laden kaufte er sich dann einen neuen Toaster für CHF 19.90 und einige DVDs aus der Aktion. Dass er dabei die Taschenlampe vergessen hat, ist gar nicht mal so schlimm. Er besitzt ja bereits vier oder fünf Stück davon. Diese hat er auch nie gebraucht. Sind also noch fabrikneu und ungeöffnet. Vielleicht sollte er die Batterien entfernen, weil sie ja immer auslaufen und Löcher in den Teppich brennen. Und sowieso geht er Nachts nie aus dem Haus. Dann schläft er in seinem Bett mit Matratze. Das zumindest gehört ihm, nicht dem Mieter oder den Berner. Also kann er die Lampe getrost vergessen.

Bier und Fussball TV-Abend ohne Freunde
Am Freitag-Abend ist seine Frau weider einmal verabredet. Sie geht eine Schulfreundin besuchen. Jupiieee, sturmfreie Budeeeee…. aaaaoooouuuuu… Da sitzt er nun ganz alleine. Seine Freunde kann er ja nicht anrufen, da er sich seit Monaten (oder Jahren) nicht mehr bei ihnen gemeldet hat (Diva). Weswegen er sich eine DVD (digitale versatile Disc) aus dem Laden reinzieht. Doch bis er endlich auf dem Sofa sitzt und der Film startbereit ist, sind bereits zwei Stunden vergangen. Er musste einige Haushaltsarbeiten ausführen, die seine Frau immer ihm überlässt. „Du bist viel stärker als ich“ oder „Mein Rücken schmerzt immer sooo sehr“, sind Standart-Sprüche seiner Ehe-Frau. Aber darum liebt er sie ja so sehr. Weil sie so anders ist und einen eigene Charakter besitzt und eben eine Frau ist. Was hat er eigentlich gemacht, die ganzen zwei Stunden lang? Das fragt er sich nun, so zu später Stunde. Es ist ja auch schon zwanzig Uhr. Mal schauen, was am TV läuft. Ach was, er schaltet den DVD Player sowie den Fernseher ab und beschliesst, sich an seinem PC zu pflanzen, um zu surfen. Vielleicht hat ihm Moritz auf Gesichtsbuch.com geschrieben. Ach was, Moritz ist schon alt und kann das gar nicht. Der kennt bloss seine alte Rap-Musik, die niemand hören will. Vielleicht wirds doch nichts mehr mit der Karriere von seinem Freund Moritz als Rap-Musiker und dessen grosszügigen Geldschenkung an ihm. Bald ist auch wieder zweiundzwanzig Uhr und auch seine Frau ist bereits zurück vom Freundeskreis Frauenabend. Der Single-Abend hat somit für ihn gar nicht wirklich stattgefunden, doch er ist zufriedener als je zuvor. Denn so muss er nicht mehr überlegen, ob der Abend gut oder schlecht gewesen ist. Es ist einfach aus und vorbei. So hat er nichts zu meckern und kann nichts verteufeln.


Ob der freundliche Herr jetzt auch alleine vor dem PC sitzt?

Ach, tut das gut, einfach zu sein und sich nichts dabei zu denken, denkt er sich im Bett und hofft, dass er morgen wieder aufwachen wird. Das wäre nämlich gut!

Mutter Gaia – Planet der Affenmenschen und Äpfel

Ich sitze ziellos da und schaue um mich herum. Zuerst erblicke ich meinen Monitor, dann meinen Stuhl und das Zimmer, in dem ich mich gerade befinde (welches Zimmer sonst). Gucke ich etwas weiter, kann ich die Terrasse, den Wald und den Himmel sehen. Noch weiter kann ich nicht schauen, da meine Sinne dafür nicht ausreichend bestückt sind. Zu viele Schweizer Hügel und der ganze Wald versperren mir die Sicht in die freie Welt.


Mutter Gaia (nicht Gay-a)

Doch die CH ist ein ach soo schönes Land, und das ganz ohne Meer. Aber erahnen, was hinter dem meerlosen Land ist, das kann ich sehr wohl. Eine Kugel, die einfach nur rund ist. Blau und kugelrund, oder fast. Denn eigentlich ist die Erde oval geformt, da sie sich um die eigene Achse (welche sonst) dreht. Das sagt die NASA in Amerika. “Welcome to America!” “God is blessing you!” “In God we trust.” Viel weiter weg von uns ist ja dann auch die heiss geliebte Sonne mit unendlich viel ungenutzte Energie. Der ultra-giga-heisse Stern, der uns und unsere Gemüter frochlockend erwärmt und angeblich Krebs verursachen kann. Oder sie kann jemanden blind machen. Oder man ist schon blind und merkt es nur nicht. Höhö… Blind für die Schöhnheit der Mutter Gaia (nicht Gay-a), des Planeten-Vaters und grossen Weltraum-Ballons, der auch mit Gas gefüllt ist wie mein Darm. Die Wälder, Seen, Ozeane und die Vulkane sind alle Teil dieser magischen Kugel, die alles an sich reisst. Dass wir uns ständig im Weltraum herum-bewegen, merke ich kaum. Wenn ich ruhig da sitze, während ich all das philosophische (was für ein Wort) Zeug niederschreibe, merke ich von der immerwährenden, fortlaufenden und sich wiederholenden Reise um den grellsten Stern aller Sterne überhaupt nichts.

Die Sonne

Eigentlich mag ich auch gar nicht so recht über all das nachdenken. Aber ich muss. Ich wurde dazu verdonnert und zum Menschenleben auf dem Affenplaneten konditioniert. Der Klimawandel, das Ozonloch, die AKWs und die Marketing-Leute. Aber nun genug über politische Geschwüre nachgedacht. Stattdessen esse ich einen Apfel. Ja, auch dieser ist fast rund und fiel nicht weit vom Baum (wie der Vater so der Sohn) oder in dem Bauernkorb-Netz. Ich esse den roten und gelben Apfel weil es viele Vitamine enthält. Von Vitamin A bis Z ist alles darin zu finden. Man muss nur lange genug suchen damit man auch Vitamen findet, auch wenn man sie gar nicht sieht. Diese Vitamine sind wichtig, um nicht allzu rund zu werden und sich besser als die Erde bewegen zu können. Vor allem im Alter (ab 18 Jahren) und um länger zu leben als Buddha oder Goofy. Aber ewig meditieren oder bellen tuh ich lieber nicht. Ich lebe lieber in der realen Welt und stehen mit meinen Füssen in der Wirklichkeit, statt in fiktive Fantasy-Welten zu entgleiten. Ich will ja 100 Jahre alt werden, weil das eine runde Zahl ist und so zur Erdengeschichte passt. Auch die Erde ist 100 Jahre alt oder ein wenig mehr.


Lang lebe Goofy!

Entweder man stirbt mit 7 (so lange brauchte der fiktive Gott aus der Bibel, um die Erde zu bauen aber nicht zum sterben) oder man wird 100, weil das alle Menschen so wollen. Dann wird man wieder zu Asche, Staub und Wurm. Und was nun, was sehe ich da? Was hoch-frequenziert sich da in meine Ohren? Eine echte Erden-Mücke fliegt vor meiner Nase herum und denkt sich dabei nichts Böses (sie will ja nur Blut saugen). Oder sie denkt: „heute will ich zuckerhaltiges Menschen-Blut, obwohl man dick wird davon und die Zähne daran zu Grunde gehen.” Auch die Malaria-bringende Stechmücke hat kugelrunde Augen, oder war es die Eintags-Fliege oder der Stinke-Fisch aus dem Schweizer AKW-Wasser? Egal, ich zerquetsche die Mücke, Fliege oder den Fisch mit meinen blossen Händen. Wuuaaahhaaha! Zehn vs. Eins heisst die Devise in der Erd-Kulisse. Denn auch diese Macht wurde mir gegeben. Mir, der aus Sternenstaub generierte Menschensohn. Meine Todbringende und teuflische Sternen-Kraft gegen die Kleineren Wesen ist immens. Oder soll ich sie einfach weiterleben und weiterhin Blut aussagen lassen? Oder ich singe ein Lied für die kleine Mücke (nicht Muck). Gut ,diese Frage stellt sich nun nicht mehr. Aus und vorbei ist es mit ihr. All ihre Träume und Visionen von Lutschereien und Stechereien… einfach weg. Just gone with the wind of my hands. Wer weiss, vielleicht fliegt ihre kleine Blut-Seele nun zum Jupiter nach dem Cocoon.


Definitiv nicht aus dem Bauch von Mutter Gaia (nicht Gay-a)

Jupiter, ein weiterer runder Planet. Und vielleicht sind dort 3 Meter grosse Stechmücken und 20 Meter grosse Politiker, die fortwährend Blut saugen (fast wie aus der Bibel). Wer weiss… oder bloss die kriegerischen und todbringenden Amerikaner. Irgendwo ist dort auch Mc Donalds zu finden. Very Big Macs und Titan-Menus, die zum furzen und den Durchfall anregen sollen. Doch man darf nicht zu viele der darin enthaltenen E-Stoffe essen, denn auch auf dem Jupiter ist das Gewicht und die Gesundheit Thema Nummer eins. Man ist dort noch schwerer als auf Gaia (nicht Gay-a), das freut Weight Wathers, Coop and friends um so mehr und machen prompt eine Jupiter-Filiale auf. “Coop Jupi” (das Wort Jupi wurde dann von Zürchern erfunden)  oder “Weight Watchers Giant Planet” heissen diese Filialen auf dem Gas-Planeten ohne Oberfläche. Diese werden ainfach auf der Wolkenstadt errichtet wo der falsche Hund Lando alles regiert. Auch geeignet für Ausreisende (Goodbye Affenplanet Erde), wo auch schmuddelige Katzen ihre Restaurants und Möchtegern Mode-Shootings machen. Jedes Jahr (einmal im Jahr) ist dann das „Universal Song Contest“ am Jupiter-Vision aus der Wolkenstadt zu sehen, wo Lena (nicht Lando) nicht nur Deutschland im geistig behinderten Märchen versetzt, sondern nun auch das Jupiter-Land “Giant-Germany”. Und ihr Song „Satellite“ endlich eine Bedeutung erhält. Und auch auf dem Jupiter gibt es einen Osten, woher die vielen Jupi-Langstrassen-Sängerinen (Wanderhuren aus Zürich) kommen. Und diese Neu-Ostblock-Länder plötzlich die Neu-Nachbarsländer lieben (nicht wie sonst hassen) und ihre fanatische Zuneigung mit Punkte darstellen, die sie ihnen dann grosskotzig verschenken. „New-East is calling Jupiter! 12 Points goes to other Ostblock-Lands with Blondie-Longstreet-Girl-Singer.“ Doch bei der Lena-Performance happerts nun, da sie deutlich an Jupiter-Gewicht zugelegt hat und viel Kraft braucht, um sich zu bewegen und richtig zu singen. Richtig singen ist eben auch auf Jupiter das Thema für die Zuschauer am TV, vor allem für Lena und Blondfärberinnen aus dem Osten.


Lena und die Bewohner des Jupiters

Die Neo-Jupiter Kraft Werke (JKWs) aus der CH verstrahlen auch auf dem Jupiter die gesamte Region und deren Lobbyisten wohnen auf der Venus, wo sie die Frauen nicht so recht verstehen. Wie sie auch andere Menschen nicht verstehen! Auf dem Mars geht der Pathfinder seinen Weg durch die künstliche Hollywood-Studiolandschaft und die Regierung der USA behauptet, Aliens (Roosevelt) gesichtet zu haben. Nur in den USA, wo sonst. Dort können auch Menschen fliegen oder in Computerwelten eintreten, wo sie auf Motorrädern andere Programme vermöbeln. Und das „Master Control Programm“ ist noch bösartiger als je zuvor (wie die Kirche und der Staat) und möchte alles kontrollieren. Ja ja, in Amerika passieren solche Dinge, und auch bei uns hier. Man kann es im Fernseher sehen. Ob die Amerikaner Menschen sind? Oder Obama wirklich Amerikaner ist, mit seinen braunen Augen? Amerikaner haben doch alle weisse Augen oder den Dollar. Oder ob Michael Jackson (Jacko) wirklich weiss war und seine Haut einfach abfiel, weil er schon sehr alt war oder auf dem Jupiter lebte? Und zum Schluss: „Elvis lebt, auf dem Jupiter!“

Nur ich sitze nun da, lebe so dahin und esse meinen Apfel aus der Erde… Europa… Schweiz… Aargau… Wald… Baum… Mund… Darm… Anus. Vielleicht gehe ich dann im engen Latex-Anzug joggen. Laufe selbstverständlich gegen die Umdrehungsrichtung der Erde. Wenn ich schnell genug laufe, kann ich die Zeit zurückdrehen lassen. Ob ich dabei vielleicht einen blauen Taucheranzug mit rotem Umhang und Gummistiefel dabei tragen muss? Wie in Amerika, um fliegen zu können? Und an der Brust ein Emblem mit der Aufschrift: “Ich bin ein CH-er, helfen sie mir meine Verstrahlung zu verstehen.”

Hörspiel-Rezension: Tom Sawyer & Huckleberry Finn von Mark Twain

Ich kenne die alten Serien von Tom Sawyer & Huckleberry Finn aus dem Fernsehen. Eigentlich hat mich die Serie mehr oder weniger während meiner ganzen Kindheit verfolgt, resp. begleitet. Leider kam ich nie dazu, die komplette TV-Serie zu schauen, weswegen das Thema „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“ bis heute in meinen Gedanken präsent geblieben ist. Immer wieder denke ich darüber nach, endlich den Klassiker von Mark Twain zu lesen. Wie ich auch andere Bücher wie z.B. „Moby Dick“ oder „20’000 Meilen unter dem Meer“ noch zu lesen habe. Die Frage ist nur, wann ich das tun werde.


Mark Twain

Weil ich bedingt durch die Arbeit viel mit dem Auto unterwegs bin, habe ich auch Zeit Hörbücher oder Hörspiele zu hören. So habe ich mir das Hörspiel zu „Tom Sawyer & Huckleberry Finn“ von Alexander Schumacher zugelegt. Ich muss zugeben, dass ich bisher eher selten so gut umgesetzte Hörspiele geniessen durfte. Das Hörspiel vermittelt von Anfang an den gesamten Charme der originalen Geschichte von Mark Twain. Anfangs wird im Intro ein Kommentar von Mark Twain gesprochen. In englischer Sprache (super Sprecher), darüber wird wie am Fernsehen der deutsche Übersetzer eingeblendet. So wird das Flair einer perfekten Synchronübersetzung zur Geltung gebracht. So als ob Mark Twain seinen Kommentar sprechen und es vom Kommentator synchron übersetzt würde. Und schon ist man mittendrin, kaum sind zwei Minuten vergangen. Herrlich!


Cover zum Hörspiel von “Tom Sawyer & Huckleberry Finn

Die Geschichte
Die Geschichte handelt von Tom Sawyer und Huckleberry Finns Lausbuben-Abenteuer im 19. Jahrhundert in der fiktiven Stadt St. Petersburg am Ufer des Mississippi River. Während Tom Sawyer bei seiner Tante Polly wohlbehütet aufwächst, geniesst der heimatlose Huckleberry Finn das freie Leben auf der Strasse. Tom Sawyer ist ein Lausbube, der den Leuten im Dorf ständig irgendwelche Streiche spielt. Eines Tages trifft er auf den in der Gesellschaft schlecht angesehenen Huckleberry Finn. Sie werden Freunde und erleben zusammen viele Abenteuer. Während Tom ein in der Gesellschaft integriertes Leben geniesst, muss sich Huckleberry hart durch den Alltag kämpfen. Die Zeiten sind für alle hart und alle Menschen kämpfen um ihre Existenz und sind stets auf der Suche nach einem besseren und würdevolleren Leben. Die Geschichte zeigt indirekt die Gratwanderung der Menschen zwischen der eigenen Existenz und der von Menschenhand, künstlich geschaffenen Realität des Zusammenlebens in der Gesellschaft. Die zwei Lausbuben machen viele Dinge, die sich in der Gesellschaft einfach nicht gehören und geraten oft auch in Konflikt mit dem Gesetz. Auch eine wichtige Figur und Angst-Gegner von Tom Sawyer und Huckleberry Finn ist der Indianer Joe. Dieser jedoch birgt ein grosses Geheimnis, der das Leben von Tom Sawyer und Huckleberry Finn für immer verändern wird.

Meine Meinung
Tja, dies ist wohl eines der bedeutendsten und besten Hörspiele, die man überhaupt für Geld kaufen kann. Die geniale und moderne Umsetzung von Alexander Schuhmacher ist ein Muss für jeden Liebhaber von Hörspielen. Die Sprecher haben es wirklich geschafft, die Charaktere lebendig und kraftvoll in Szene zu setzen. Der komplette Zauber der Geschichte bleibt erhalten und wird teilweise sogar zu neuem Leben erweckt. Die Stimmen der Schauspieler wirken eher wie aus einem Film als aus einem Hörspiel, weswegen man schnell die Zeit vergisst und die sechs Stunden sehr rasch vorbei sind. Auch in akustischer Hinsicht wurde hier ganze Arbeit geleistet. Man muss schon genau hinhören, um alle versteckten Spezialeffekte wie das Zirpen der Insekten, das Rascheln des Windes oder das Rauschen des Wassers zu hören. Diese treiben die Atmosphäre im Hörspiel bedeutend in die Höhe und die Spannung bleibt immer an oberster Stelle. Die Jazz-Musik ist einfach nur genial und einmalig. Sie passt perfekt zur Geschichte, zu den Effekten und den Stimmen. Die Geschichte hat es wirklich geschafft, meine Kinderwünsche zu neuem Leben zu erwecken und tot geglaubte Erinnerungen wieder in den Vordergrund zu holen.

Fazit
Wer sich gerne an seine eigene Kindheit zurückerinnert und geniale Lausbuben-Geschichten à la Pippi Langstrumpf oder Max & Moritz mag, muss das Hörspiel haben. Hier muss auch gesagt werden, dass trotz der einzigartigen Umsetzung, das klassische Buch von Mark Twain absolut zum Leserepertoire dazugehört. Aber niemand sollte sich ebenso dieses brilliante Hörspiel sowie das Buch aus dem Jahre 1876 entgehen lassen.

Hier gehts zur Hörprobe!

Hörspiel-Rezension: 1984 von George Orwell

Wer sich oft darüber wundert, woher Geschichten aus Filmen wie „The Matrix“ oder „Dark City“ ihren Ursprung haben oder woher der Begriff „Big brother is watchig you“ stammt, ist bei George Orwell‘s Roman aus dem Jahre 1949 mit dem Titel „1984“ genau richtig. Der Buch-Titel ist ein Wortspiel. Das Jahr 1948, während dem das Roman geschrieben wurde, hat Orwell einfach ins damalige Zukunftsjahr 1984 umgedreht.
Zum Hörspiel muss zudem erwähnt werden, dass die Lauflänge lediglich 106 Minuten beträgt (2 CDs) und nur einen kleinen Teilausschnitt der eigentlichen Roman-Geschichte beinhaltet.


George Orwell

Zum Hörspiel von 1984 bin ich über meine Partnerin und Gründerin von Privater Readers gestossen. Am Sonntag, den 1. Mai 2011 fand im Private Readers „Read and Meet“ in Aarau die Buchbesprechung zu 1984 statt, weswegen ich einen Teil des Buches gelesen und mir das Hörspiel aus dem Jahre 1977 gekauft habe.


Cover des Hörspiels zu George Orwells 1984

Die Geschichte
Der Haupt-Protagonist in „1984″ heisst Winston Smith und arbeitet im „Ministerium für Wahrheit“. Seine Aufgabe besteht darin, veraltete und von der Partei beantragte Zeitungsmeldungen zu korrigieren, bzw. den neuesten Meldungen der Partei anzupassen. Einfach gesagt, muss er frühere, korrekte Zeitungsartikel, die mit den aktuellen Machenschaften der Partei nicht mehr übereinstimmen, löschen oder anpassen, damit die Partei fehlerlos bleibt. Eines Tages begeht Winston mit einer Frau namens Julia Ehebruch. Was die beiden bindet, ist der Hass gegen den allgegenwärtigen Kontrollstaat Ozeanien und der Wunsch nach einem ruhigen, gemeinsamen Lebens. „Big brother is watching you“ ist im Kontrollstaat Ozeanien allgegenwärtig. Als Winston sich entscheidet, mit Julia den Weg Richtung Partei-Widerstand zu gehen, werden beide prompt von der Gedankenpolizei verhaftet. Bereits der Gedanke an Handlungen gegen die Partei gilt in Ozeanien als Gedankenverbrechen. Julia und Winston werden über mehrere Wochen hinweg brutal gefoltert, um ihren Wille zu brechen und sie gefügig zu machen. Die Bürger Ozeaniens leben in ständiger Angst und werden auch zu Hause, über ihren eigenen „Televisoren“, abgehört und rund um die Uhr überwacht. Nachbarn, Arbeitskollegen oder sogar Familienangehörige (sogar Kinder zeigen ihre Eltern an) werden zu Partei-Spitzel. Man erfährt auch, dass die Rechtschreibung ständig angepasst wird. Respektive werden immer wieder negative Wörter aus dem neuen Wortschatz gestrichen. Auch Wörter wie „Erinnerung“ oder „Gedanken“ werden aus den neuen Wörterbüchern verbannt. Erinnerungen der Menschen werden nicht mehr geduldet, damit die Partei immer Recht hat. Und wer nicht mitmacht oder die Partei nicht liebt, wird zum Mitmachen gezwungen, resp. diese werden so lange gefoltert, bis sie glauben, die Partei zu lieben.

Meine Meinung
Das Thema von 1984 ist zu umfassend für ein 106-minütiges Hörspiel. Obwohl das Buch kurz nach dem zweiten Weltkrieg geschrieben wurde (1946-1948), ist die Geschichte hochinteressant und aktueller als je zuvor. Man denke an die Ex-DDR und die derzeitigen Ereignisse in China (Internet-Zensur usw.). Auf jeden Fall gehört vor allem das Buch von George Orwell zur Pflichtlektüre. Wer mag, kann sich auch das sehr gut gelungene Hörspiel zulegen. Der Aufbau, die Regie und die Musik des Hörspiels sind hochprofessionell. Die Sprecher sind Ernst Jacobi als Winston Smith und Angela Winkler als Julia. Diese glänzen im Hörspiel durch ihre Performance und leisten hervorragende Arbeit. Die geniale Musik von Friedrich Scholz passt perfekt zum Hörspiel. Auch die Audio-Effekte suchen ihresgleichen. Lediglich die Folterszenen wirken schauspielerisch ein wenig general-überholt und oberflächlich. Zum Beispiel hört man, als Winston gefoltert wird, lediglich die Klänge der Foltermaschinen, doch Winston selbst ist die Folterung nicht anzumerken. Er spricht nach einer Folterszene einfach weiter, als habe gar keine Folterung stattgefunden. Geschrei oder Schluchzen ist von ihm nicht zu hören. Ob das für den Hörer wichtig ist oder nicht, muss jeder selber entscheiden. Ich finde persönlich, dass das Hörspiel zu kurz geraten mit einer insgesamten Lauflänge von 106 Minuten . Ich hätte gerne noch mehr davon gehört. Auf jeden Fall werde ich nun auch das Buch lesen, denn das Hörspiel kann das gesamte Buch keinesfalls ersetzen, lediglich ergänzen.

Fazit
Wer schon immer wissen wollte, was „Big brother is watching you“ wirklich bedeutet und woher der Begriff kommt oder wer Geschichten aus Filmen wie „Matrix“ oder „Dark City“ mag, wird am Hörspiel zu George Orwell’s „1984″ seine helle Freude haben. Wer sich hingegen auf ein langes Hörbuch einstellt, sollte auf andere Titel greifen, denn mit gerade mal 106 Minuten kann kaum die Rede vom Abtauchen in eine Geschichte sein. Sobald man sich in der Geschichte befindet, hört diese auch schon wieder auf. Jedoch hinterlässt das Hörspiel einen bleibenden Eindruck. Oft habe ich danach überlegt, was wohl in Guantanamo oder in Libyen mit Staatsfeinden passieren mag und wie schrecklich ein Leben in Isolation und unter ständiger Staats-Kontrolle sein muss. Das Hörspiel ist auch nichts für zarte Gemüter, denn die Geschichte setzt dem Leser zu und verankert sich im eigenen Denken. „1984″ passt mehr denn je zur heutigen Zeit.

Buch- und Hörbuch-Rezension: Limit von Frank Schätzing

Vorerst sei gesagt, dass mir das Lesen des 1328 Seiten dicken Romans wirklich viel Durchhaltevermögen abverlangt hat. Nicht, weil es immer spannend war, sondern vor allem, weil das Buch wirklich sehr viele Seiten mit klein gedruckten Buchstaben aufweist.


Cover zu “Limit” von Frank Schätzing

Da standen wir nun im schönen Thalia Bücher-Laden in Aarau, meine Freundin und ich. Es war Mitte Dezember 2010. Wir schauten uns die neuesten Romane für die kalten Weihnachtstage an. Im Weihnachts-Kaufrausch entschieden wir uns dann auch für „Limit“ von Frank Schätzing. Ich hatte früher einmal Frank Schätzings „Der Schwarm“ als Hörbuch konsumiert und dachte daran, dass „Limit“ sicherlich viel Science Fiction enthalten würde. Das Buch-Cover lässt solches erahnen. Doch dies ist ein Trugschluss. Ich fing das Buch zu lesen an und musste viele Kunstpausen einlegen. Eigentlich mag ich Bücher mit über 1’000 Seiten wie „die Bibel“ nicht besonders. Auch weil ich Bücher gerne geniesse und mir somit dafür auch gerne etwas mehr Zeit lasse, sofern diese auch gut geschrieben sind. Ich hatte im Vorfeld, auch durch den Verweis meiner Partnerin, das tolle Werbevideo zu „Limit“ gesehen. Darin kommt Frank Schätzing persönlich vor, wie er einige Zeilen aus dem Buch vorliest. Inklusive 3D Effekte wie im Kino. Eigentlich eine tolle Sache.


Frank Schätzing

Die Geschichte
Die Geschichte handelt von einem neuen Energieträger, dem Helium-3, das vorwiegend auf dem Mond zu finden ist. Um das Helium-3 kostengünstig auf die Erde befördern zu können, wurde ein Lift von der Erde zur US-Amerikanischen Weltraumstation Orley Space Station OSS gebaut. Diese umkreist im Jahre 2024 die Erde auf einer Höhe von 30’000km. Der Abbau des äusserst ergiebigen Helium-3 führt zur weltweiten Krise der Öl-Konzerne. Auch China ist an der Weltmacht und somit am Abbau des Helium-3 interessiert. China ist jedoch stets auf übliche Raketen, zur Beförderung des Helium-3, angewiesen. So hat die USA mit ihrem Aufzug zum Weltraum die Nase vorne, im Kampf um die Weltherrschaft.
Chen „Yoyo“ Yuyun ist eine junge Dissidentin aus Shanghai. Sie ist Mitglied einer Untergrundorganisation, die sich „Der Wächter“ nennt. Diese greift den Staat vorwiegend durch das Internet an. Als Yoyo in einer Email verschlüsselte Dateien zu implementieren versucht, stösst sie auf bereits vorhandene, versteckte Daten und einen Entschlüsselungs-Code, die sich in den Zwischenräumen der Email befinden. Ihre Entdeckung fliegt bald auf und sie wird von den Urhebern der versteckten Daten gejagt. Aus Angst vor den Verfolgern flieht Yoyo in die Slums Shanghais, an einen Ort namens Quyu, der vom Staat nicht kontrolliert wird. Der verzweifelte Vater Yoyos wendet sich an einen Privatdetektiv, der sich auf die Suche nach seiner Tochter machen soll.
Der Privatdetektiv namens Owen Jericho bekommt den Job, Yoyo zu finden. Auf der Suche nach Yoyo und den mysteriösen Email-Daten, über eine angebliche Verschwörung gegen China, stösst Jericho sogar auf seine Verfolger, die sich zuerst als Helfer erweisen. Doch dann beginnt die eigentliche Hetz-Jagd nach dem wirklich Inhalt der Email, der es wirklich in sich hat.
Auf dem Mond wurde inzwischen ein riesiges Touristen-Hotel namens Gaya gebaut. Dieses dient, in Form einer seitlich liegenden nackten Frau, als Touristen-Attraktion. Doch bald wird klar, dass die Verschwörung aus Yoyos Email sich bis zum Mond ausbreitet und sich somit alle Mond-Besucher in Gefahr befinden. Unter den Besuchern befindet sich ein Mörder und Terrorist. Dessen Absichten deuten auf nichts Gutes hin und lassen Schlimmes für den Mond und dessen Besucher erahnen.

Meine Meinung
Das Buch zu lesen war für mich wie Wein zu trinken, das mit viel Wasser gestreckt wurde. 90% Wasser und leider nur 10% Wein. Mit Science-Fiction hat das Ganze leider nur wenig am Hut. Die seltenen Weltraum-Geschehnisse in der Geschichte um das Helium-3 stellen sich bald als Beilage heraus. Das Buch ist meiner Meinung nach eher ein fiktiver Polit-Thriller. Nur die vielen Andeutungen zu Barack Obama und George W. Bush lassen schnell das Gefühl aufkommen, dass sich die fiktive Geschichte aus dem Jahr 2024 nicht wirklich in der angegebenen Zukunft abspielt. Wer spricht denn heute noch von Ronald Reagan im Zusammenhang mit dem Klimawandel? Eigentlich fast niemand, denn andere Präsidenten und Schlüsselfiguren führen die heutige Politik. Somit hätte die Zukunfts-Geschichte aus „Limit“ ein wenig visionärer ausfallen dürfen. Stattdessen wird sie zu stark auf der Gegenwart aufgebaut. Ich hätte mir schon etwas frische Zukunfts-Ideen gewünscht, wie zum Beispiel aus dem Buch „Blade Runner“ oder „Minority Report“. Frank Schätzings Schreibweise ähnelt eher einem Zeitvergleich heutiger politischer Ereignisse, statt sich stärker auf Science Fiction zu konzentrieren. Die Charaktere wirken Schätzing-typisch wieder einmal sehr kopflastig, kalt und unberechenbar. Nur das einfache Gemüt Owen Jerichos ist fast immer greifbar und somit auch nachvollziehbarer als es die anderen Charaktere sind. Die Geschichte selbst wirkt auf mich künstlich aufgeblasen, weswegen ich mehrfach ans Weglegen des dicken Buches dachte. Warum Schätzing so viele Seiten schreiben musste, ist mir echt ein Rätsel. Zeitweise musste ich regelrecht kämpfen, da wieder neue Charaktere dazu kamen und die Höhepunkte dennoch äusserst selten oder endlos in die Länge gezogen wurden. Viele Zwischengeschichten werden angerissen, um das Ganze nochmals zu verkomplizieren. Weniger wäre hier viel mehr gewesen. Auch am Aufbau der Geschichte könnte Frank Schätzing noch arbeiten, denn diese schmückt die Höhepunkte nicht stark genug aus, um dem Leser den nötigen Lesethrill zu entlocken. Über den Humor der einzelnen Figuren lässt sich streiten. Ob die Geschichte vom Leser als gut empfunden wird, muss wohl jeder für sich entscheiden. Fairerweise muss ich auch sagen, dass mich die brutalen Ereignisse aus dem letzten Jahr, mit der BP-Öl-Katastrophe in den USA und die AKW-Katastrophe von Anfang 2011 in Japan, stark geprägt haben. Weswegen Schätzings Story über das Helium-3 als Energieersatz schlagartig veraltet und generalüberholt erscheint. Heute spricht man von Atomkraftwerken gegen Alternativ-Energien im Zusammenhang mit der Energie-Zukunft der Erde. Somit findet der Energie-Kampf zwischen diesen Parteien statt und nicht auf den Mond. Aber das konnte Frank Schätzing seinerzeit noch nicht wissen. Gut, wir wissen heute auch nicht, was bis zum Jahr 2024 noch alles geschehen wird. Schliesslich war im Jahre 1986 auch die Atom-Katastrophe in Tschernobyl. Verändert wurde diesbezüglich auch nichts. Die Atom-Probleme sind stets die gleichen. Viele Länder besitzen immernoch AKWs und die Autos fahren  immer noch mit Benzin. Dass die Machtgier der Menschen uns sogar auf den Mond treiben könnte, ist immer noch durchaus denkbar, weshalb die Geschichte in „Limit“ dann doch irgendwie ganz passabel ist. Wer einen Geniestreich erwartet hat, dürfte leer ausgehen.

Hörbuch
Das Limit Hörbuch wurde vom österreichischen Schauspieler Heikko Deutschmann gelesen. Deutschmanns Aussprache und Sprachqualität zeugt von viel Schauspielerfahrung. Die theatralisch anmutenden Stimmen-Darstellungen der Charaktere ist, wie so oft, Geschmackssache. Man muss Heikko Deutschmanns Stimme schon mögen, um dieses Hörbuch durchzuhören. Das gesamte Hörbuch dauert doch ganze 28 Stunden (gekürzt wohlbemerkt). Da empfehle ich, die Hörprobe auf alle Fälle mehrmals anzuhören, um zu entscheiden, ob man es dann wirklich auch durchziehen möchte.


Das Hörbuch

Fazit
Wer genug Atem und Durchhaltevermögen (und starke Arme für das dicke Buch) mitbringt, kann den Sprung ins 1328-seitige „Limit“ wagen. Wer eher auf gute Science Fiction setzt, der sollte Alternativen suchen. Ob das Buch einen Gewinn für die Bücher-Welt darstellt, ist reine Geschmackssache. Wer viel unterwegs ist, sollte sich das Hörbuch zulegen. Aber Vorsicht: die Geschichte ist dieselbe (obwohl gekürzt) und somit sehr, sehr langatmig.